Römische Villa Holsthum

Holsthum

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Die Römer bewiesen meist guten Geschmack bei der Auswahl ihrer Bauplätze und richteten ihre Wohngebäude geschickt zur Sonne hin aus. So auch in Holsthum. Die säulengeschmückte Front mit großem Portal lag vom späten Vormittag bis zum Abend im Licht. Wer die symmetrisch konstruierte Villa betrat, kam in eine zentrale Halle, wo gearbeitet und gewirtschaftet wurde. Hier gab es auch eine kleine Eisenschmiede, in der zeitweise Münzen geprägt wurden. Falschgeld? Eher nicht. Vermutlich handelte es sich um die offiziell geduldete Produktion von knappem Kleingeld aus der Zeit um 275 n. Chr. Von der Halle aus führte eine Treppe in den Keller, die Sie noch heute – nach fast 2.000 Jahren - begehen können. An die Halle schlossen sich Wohn- und Arbeitsräume an, darüber gab es noch ein zweites Geschoss. Auf der Rückseite des Hauses wurden Lebensmittel geräuchert und gedörrt. In einem der beiden seitlichen Anbauten befand sich das Bad. Einsam gelegen war der Gutshof definitiv nicht. Auf zwei Brandgräberfeldern wurden mindestens 120 Menschen bestattet.

Eine Station der Straßen der Römer.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    frei zugänglich

Ort

Holsthum

Kontakt

Römische Villa
Wolsfelder Straße
54668 Holsthum

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