Prüm-Radweg: Hopfenfelder bei Holsthum, © Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH/D. Ketz
  • Strecke: 96,8 km
  • Dauer: 06:00 h
  • Schwierigkeit: mittel

Prüm-Radweg

Stadtkyll

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Der Radweg ist nach dem Unwetter vom 14./ 15. Juli durchgängig befahrbar. An einigen Stellen bei Olzheim und weiter im Süden ab Biersdorf ist es ratsam, abzusteigen und das Rad ein Stück zu schieben.

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Auf seinen rund 100 Kilometern folgt der Prüm-Radweg von Stadtkyll bis Minden dem Verlauf der Prüm. Besonders beliebt bei Familien ist der Abschnitt zwischen Prüm und Waxweiler, denn dieser deckt sich mit der ehemaligen Bahntrasse. Ansonsten ist die Streckenführung eher anspruchsvoll. Sehenswürdigkeiten am Wegesrand sind etwa die St. Salvator Basilika in Prüm, das Interaktiv-Museum „Devonium“ in Waxweiler und der Stausee Bitburg in Biersdorf am See. Beeindruckend sind auch die meterhohen Hopfenpflanzen bei Holsthum oder die rauschenden Stromschnellen bei Irrel.

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Markierung der Tour:

  • Radwege Eifel, Wegmarkierung Prüm-Radweg
gpx: GPX-pruem-radweg

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Highlights auf der Strecke

St. Salvator Basilika Prüm

St. Salvator Basilika Prüm, © Eifel Tourismus GmbH

Die aktuelle Corona-Verordnung ist einzuhalten!

Karl der Große ließ die erste Salvatorkirche erbauen. Als Aufbewahrungsort der Reliquie der Sandalen Christ war die Abteikirche der Benediktiner-Abtei Prüm so kostbar ausgestattet, dass sie "Goldene Kirche" genannt wurde.

Nach wechselvoller Geschichte, in deren Verlauf die Kirche mehrmals zerstört und Opfer von Brandkatastrophen geworden war, gab der Trierer Kurfürst Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg im Jahre 1721 den Wiederaufbau der Salvatorkirche in Auftrag. Der Grundriss der heutigen Salvatorkirche geht auf die Entwürfe von Hofbaumeister Hans georg Judas zurück, der auf frühere Stile wie Romantik, Gotik und Renaissance zurückgriff. Dagegen spiegelt die Innenausstattung den mainfränkischen Barockgeist seiner Nachfolger Neumann und Seitz wider.

Nachdem die Abtei Prüm im Zuge der Säkularisierung aufgehoben wurde, ging die Abteikirche im Jahr 1802 in den Besitz der katholischen Pfarrgemeinde Prüm über. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Salvatorkirche stark beschädigt, wobei die Substanz des Gebäudes erhalten blieb.

Im Mai 1950 waren die Schäden so weit behoben, dass die Gottesdienste wieder in der Salvatorkirche gefeiert werden konnten. Am 10. Juni 1950 wurde die Salvatorkirche durch Papst Piux XII. zu einer "Basilika Minor" erhoben.

Im Inneren der St. Salvator Basilika sind heute u.a. der barocke Hochaltar, der Reliquienschrein und das Kaisergrab Kaiser Lothars, des Enkels von Karl dem Großen, zu bewundern. Der Reliquienschrein ist nur zu ganz besonderen kirchlichen Festtagen zu sehen.

Die St. Salvator Basilika kann auch im Rahmen einer Führung besucht werden.

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Devonium

Devonium in Waxweiler, © Hans-Peter Gasper

Dieses Museum erzählt eine der spannendsten Geschichten der Evolution: Tausende Millionen von Jahren gab es die Erde schon, bis vor etwa 400 000 000 Jahren eine grüne Revolution die Grundlage unseres Lebens legte. Die Pflanzen verließen das Wasser und eroberten das Land. Tauchen Sie in diese ferne Welt ein, denn das Devonium erklärt diese komplexen Zusammenhänge der Wissenschaft vom fossilen Leben (Paläontologie) auf spielerische Weise. Im Zeitlalter des Devon lag Waxweiler in einem Flussdelta, vergleichbar dem heutigen Orinoco - Delta in Venezuela. Dieses unterdevonische Delta ist Ort einzigartiger fossiler Pflanzenfunde durch die Familie Rebske. Das Museum zeigt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die im Steinbruch Köppen bei Waxweiler gefundenen Fossilien und über die Ablagerungsmilieus der dort aufgeschlossenen Gesteinsschichten.

Wer möchte, kann nach Absprache außerhalb von Waxweiler selbst auf Fossiliensuche gehen. Hammer werden vom Haus des Gastes dazu leihweise zur Verfügung gestellt.





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Stausee Bitburg

Stausee mit Bootverleih, © Tourist-Information Bitburger Land

Der im landschaftlich reizvollen Tal der Prüm gelegene Stausee bei Biersdorf ist das touristische Zentrum der Südeifel. Der 35 Hektar große Stausee ermöglicht vielfältige Freizeitaktivitäten wie Tretbootfahren, Rudern, Paddeln und Angeln. Eine besondere Attraktion ist die Fontäne in der Mitte des Sees, die im Sommer zu sehen ist.
Das Schwimmen und Tauchen ist im Stausee leider nicht erlaubt.
Die rund fünf Kilometer lange Seeuferpromenade lädt zum Spaziergang ein. Auf dem Parkplatz "Zur Rotlay" steht eine Übersichtstafel mit Wanderrouten bereit.

Mehrere Gaststätten, Restaurants und Cafés befinden sich in direkter Nähe.

Vier Wohnmobilstellplätze (ohne Versorgung) gibt es auf dem Parkplatz "Zur Rotlay".

Hier geht´s zum 360° Rundgang

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Römische Villa Holsthum

Stege in der Ruine der Römischen Villa Holsthum, © Felsenland Südeifel Tourismus GmbH

Die Römer bewiesen meist guten Geschmack bei der Auswahl ihrer Bauplätze und richteten ihre Wohngebäude geschickt zur Sonne hin aus. So auch in Holsthum. Die säulengeschmückte Front mit großem Portal lag vom späten Vormittag bis zum Abend im Licht. Wer die symmetrisch konstruierte Villa rustica betrat, kam in eine zentrale Halle, wo gearbeitet und gewirtschaftet wurde. Hier gab es auch eine kleine Eisenschmiede, in der zeitweise Münzen geprägt wurden. Falschgeld? Eher nicht. Vermutlich handelte es sich um die offiziell geduldete Produktion von knappem Kleingeld aus der Zeit um 275 n. Chr. Von der Halle aus führte eine Treppe in den Keller, die Sie noch heute – nach fast 2.000 Jahren - begehen können. An die Halle schlossen sich Wohn- und Arbeitsräume an, darüber gab es noch ein zweites Geschoss. Auf der Rückseite des Hauses wurden Lebensmittel geräuchert und gedörrt. In einem der beiden seitlichen Anbauten befand sich das Bad.

Einsam gelegen war der Gutshof definitiv nicht. Auf zwei Brandgräberfeldern wurden mindestens 120 Menschen bestattet.

Eine Station der Straßen der Römer.

Vergangenheit neu erleben:

Machen Sie sich Ihr ganz eigenes Bild von der Vergangenheit: Mit der kostenlosen ARGO-App können Sie die Villa vor Ort über Augmented Reality in ihrer ursprünglichen Größe und in 360°-Darstellung betrachten. Zum Download der kostenlosen ARGO-App 

Tipp:

  • Im Museum des Naturparkzentrums Teufelsschlucht in Ernzen ist ein von Schülern gebautes, detailgetrues und mit handgefertigten Zinnfiguren belebtes Modell der Villa rustica von Holsthum zu sehen.
  • Die Römische Villa Holsthum kann man z. B. auf dem Holsthumer Rundwegbesuchen.


Sie möchten mehr wissen?

Das Hauptgebäude des römerzeitlichen Gutshofes bei Holsthum am Hang hoch über der Prüm entstand um 100 n. Chr.. Der symmetrische Grundriss mit der zum Tal hin offenen Säulenhalle und zwei seitlichen Ecktürmen ist typisch für diese Zeit. Erstaunlicherweise fanden die Archäologen in den Überresten des großen Hauses keine Hinweise auf einen heizbaren Wohnraum, und zudem wurde es nie umgebaut. 
 
Als Baumaterial für das imposante Gebäude von über 47 m Breite und fast 24 m Tiefe diente der in der Umgebung anstehende Luxemburger Sandstein. Die Mauern waren verputzt und bemalt: Die Sockelzone rot, die Wände darüber weiß. Die Dächer aller Gebäudeteile waren mit Ziegeln gedeckt. Auch von farbigem Innenputz sowie von der Verglasung der Fenster sind Bruchstücke erhalten. Über eine Treppe betrat man die Säulenhalle (Portikus) und gelangte von dort in den Kernbau mit fünf Räumen. Der Ofen in der Ecke des größeren Hauptraumes wurde offensichtlich nicht nur zum Kochen, sondern auch für Schmiedearbeiten benutzt. In einem hinteren Raum befand sich die Treppe zum ersten Stock des Gebäudes. Über kaum ausgetretene Sandsteinstufen betritt man den Keller, in dem noch die gemauerten Pfeilervorlagen zu sehen sind, die eine Holzbalkendecke trugen. Nischen in den Wänden dienten wohl zum Abstellen von Lampen oder Gefäßen. Hinter einer Absperrung aus Weidengeflecht im Kellerboden aus festgestampfter Erde wurde vermutlich spezielles Lagergut aufbewahrt. Im nordwestlichen Eckturm des Hauses befand sich der Badetrakt mit allen für ein römerzeitliches Bad typischen Räumen. Zumindest ein Teil dieses großen Hauses war bis um die Mitte des 4. Jahrhunderts bewohnt. Möglich ist, dass es zuvor während der Germaneneinfälle im 3. Jahrhundert teilweise zerstört worden ist.

Zu den interessantesten Funden aus dem Bereich der Villa gehören dünne Bronzestangen mit Einkerbungen sowie flache und noch nicht flachgeschlagene Schrötlinge aus Bronze. Sie beweisen, dass in Holsthum eine kleine Münzwerkstätte existierte, wo in Zeiten knappen Kleingelds um 275 n. Chr. aus eingeschmolzenen Bronzeobjekten Münzen geprägt wurden.

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Restaurant Landhotel am Wenzelbach

Landhotel am Wenzelbach, Prüm, © Tourist-Information Prümer Land

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.

Eifel Kulinarisch
Einfach Klasse! "Schmecken, wo man is(s)t."

Betritt man das Haus, so fällt schon die sehr liebevoll hergerichtete Gaststube auf. Und diese Liebe zum Detail setzt sich in allem fort, sei es bei des Auswahl der Zutaten für die Speisen, deren Zubereitung oder bei der Gastfreundschaft. Die Karte ist voll von sehr kreativen, wundervoll kombinierten Gerichten, die Genießern das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.

Herzlich Willkommen Ihre Anja Arens!


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Ferdis Bootshaus

20171009_182759, © Heinz Bausch

Der traumhaft gelegene Biersdorfer Stausee gilt als Bitburgs nächstgelegene Freizeitoase schlechthin.

AFUNTI heißt die Besucher auf der großen Biergarten- und Caféterrasse „Ferdis Bootshaus“ direkt am Seeufer willkommen. Hier kann man die Seele baumeln lassen und bei einem kühlen Getränk oder heißen Snack die Wiesen, Wälder, den wunderschönen Seeblick - oder vielleicht auch einfach nur die bezaubernde Ruhe - genießen.

In der kalten Jahreszeit sorgt unser Seepavillon mit  knisternden Ofen für das perfekte Ambiente, so dass sich die Gäste auch im Herbst und Winter verwöhnen lassen können.

!!Seite wird noch bearbeitet, weitere Daten werden folgen!!

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Infos zu dieser Route

Start: Stadtkyll

Ziel: Minden

Streckenlänge: 96,8 km

Dauer: 06:00 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Radfahren

Aufstieg: 986 m

Abstieg: 1.280 m

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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