Einsiedelei auf dem Ernzerberg

Echternacherbrück

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Eine Felsenklause hoch über dem Sauertal
Zahlreiche steile Treppenstufen führen zur in den Fels gehauenen Klause hoch über dem Sauertal mit Blick auf Echternach. Noch sichtbar sind die Überreste dreier Räume, Türen, Treppen, ein Fenster sowie Nischen und ein Weihwasserbecken am Eingang.

Seit Ende des 16. Jahrhunderts bewohnten Einsiedlermönche des Klosters Echternach diese Räume. Sie bewirtschafteten auch den dazugehörigen kleinen Garten und einen Weinberg. Nachdem Kaiser Joseph II. 1783 die beschaulichen Orden aufgehoben hatte, verließ der letzte von ihnen die Felsenklause.

Bruder Arsenius Richter aus Machturn/Luxemburg war den Schriften zufolge um das Jahr 1659 der erste Einsiedler in der Klause auf dem Ernzerberg. Der letzte Klausner war Daniel Haffner aus Singen im Schwabenland. Das im Jahre 1783 verordnete Edikt Joseph II., durch das alle beschaulichen Orden aufgehoben wurden, besiegelte auch das Einsiedlerleben bei der Liboriuskapelle.

Insider - Tipp:
Auch heute noch ist die Einsiedlerklause "bewohnt". Beobachten Sie doch mal an schönen Tagen die sonnenbeschienenen Spalten und Nischen an den Felswänden. Aber bitte leise und vorsichtig, denn die "Bewohner" mögen keinen Lärm ....

Ein Besuch der Einsiedelei ergibt sich unter anderem bei einer Wanderung auf der Premium-Route Felsenweg 6 des NatuWanderPark Delux.

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember

    Jederzeit frei zugänglich

Ort

Echternacherbrück

Kontakt

Steinkistengrab Schankweiler
An der Brücke
54668 Schankweiler
Telefon: (0049) 6525 933930
Fax: (0049) 6525 9339329

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