Felsen in der Teufelsschlucht, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 17,4 km
  • Dauer: 04:30 h
  • Schwierigkeit: mittel

Felsenweg 6 - Teufelsschlucht

Ernzen

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Deutschlands Schönster Wanderweg 2021 (2. Platz)*

Die erhabenen Felsen beschützen die Wanderer

Die Felsen auf dem Eifel-Wanderweg im NaturWanderPark delux sind schon teuflisch schön: Erhaben recken sie sich in Richtung Himmel, sie beschützen die Wanderer auf dem Felsenweg 6 rund um Ernzen. Seit Jahrtausenden stehen sie da, bewachsen von Moos und könnten dramatische Geschichten erzählen. Geheimnisvoll und faszinierend ist die Eifel rund um die Teufelsschlucht, durch die sich der schmale Wanderweg windet. 
Wanderer durchqueren eine bizarre Anlage – den Felsenweiher – umgeben von Terrassen, Bassins, Treppen und Brücken. Sie lassen ihren Blick schweifen über das weite Ferschweiler Plateau und von der Liboriuskapelle über das romantische Echternach. Sie lassen sich berühren und verzaubern von den standhaften Felsen, hinter denen man sich auch mal schnell zusammen verstecken kann.

Tipp: Nach so viel Abenteuer lockt eine Pause im Naturparkzentrum Teufelsschlucht - Atem holen bei einem Eis oder einem Mittagessen.

Reisebericht: Blogger Hubert Mayer von travellerblog.eu wanderte den Felsenweg 6 ebenso kannst Du im Blog wanderfalkeonline einen Bericht zum Felsenweg 6 nachlesen

 

*Gewählt von den Lesern der Zeitschrift "Wandermagazin" in der Kategorie Tagestouren. Weitere Information gibt es hier

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Markierung der Tour:

  • NaturWanderPark delux Wegmarkierung
gpx: Naturwanderpark delux-Felsenweg 6

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Highlights auf der Strecke

Teufelsschlucht

Die Teufelsschlucht bei Ernzen, © Foto: Dominik Ketz, Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Enge Schluchten und schmale Felsspalten, von Moosen und Flechten bewachsen, riesige Felstürme, mächtige Steinblöcke mit bizarren Verwitterungsformen – eine wilde, urtümliche Landschaft prägt das Ferschweiler Plateau und seine Umgebung.

Gegen Ende der letzten Eiszeit - vor ca. 12.000 Jahren - führte der Wechsel von Frost- und Tauperioden zu gewaltigen Felsstürzen am Rand der Hochfläche. Ein großer Sandsteinblock kippte damals aus der Plateauwand heraus und öffnete so eine heute 28 Meter tiefe Felsspalte, die jeden fasziniert, der sie einmal durchlaufen hat: die Teufelsschlucht.

Aber damit ist die faszinierende Entstehungsgeschichte noch nicht vollständig erzählt. Sie beginnt mit einem Meer, das sich vor 190 Millionen Jahren hier ausbreitete. Wer heute die Teufelsschlucht im Felsenland Südeifel durchwandert, bewegt sich mitten in einem uralten, zu Stein gewordenen Meeresboden.

Versteinerte Bewohner des ehemaligen Meeres
"Teufelskrallen" - so heißen die versteinerten Überreste einer ausgestorbenen Muschelgattung, die man an einigen Stellen in der Nähe der Teufelsschlucht finden kann. Gryphaea arcuata lebte am Boden des flachen Meeres, das sich hier in der Jurazeit ausbreitete.

Wanderrouten
Eine Tour durch die Teufelsschlucht ist ein Muss für jeden Wanderer im Felsenland und ein Naturerlebnis, das man nicht vergisst! Nach der Teufelsschlucht benannt ist der 17km lange Premiumwanderweg "Felsenweg 6" des NaturWanderPark delux. Drei weitere markierte Rundwanderwege zwischen 2 und 6km Länge führen durch die Schlucht und auf schmalen Pfaden auf und ab durch die Felsen: Der Kleine und der Große Rundweg Teufelsschlucht und die Teuflische Acht, die die Teufelsschlucht mit den Irreler Wasserfällen verbindet.

Im Naturparkzentrum Teufelsschlucht erhalten Sie alle Informationen über die Entstehung und die Besonderheiten der faszinierenden Felsenlandschaft und Tipps und Anregungen für Touren durch die Region. Dazu gibt es Souvenirs, Essen und Trinken und eine breite Palette an Naturerlebnisangeboten für Kinder und Erwachsene.

Tipp für Familien: In unmittelbarer Nähe befindet sich der Dinosaurierpark Teufelsschlucht, der zu einer Zeitreise durch die Erdgeschichte einlädt!

Reiseberichte von Bloggern:
"Travelisto: Von Teufeln und Dinosauriern"
"Planet Hibbbel erkundet mit der Familie Dinopark und Teufelsschlucht"
"Mrs Berry mit Kindern unterwegs in der Teufelsschlucht und Dinopark"
"Kidseropuit (NL) ontdekte Dinopark"

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Felsenweiher

Felsenweiher, © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz


Romantisch und bizarr: Ein kleiner Weiher inmitten von Felswänden mit Nischen und Höhlen, gespeist durch das Wasser einer Quelle und umgeben von Terrassen, Bassins, Treppen und Brücken – diese ungewöhnliche, beeindruckende Anlage befindet sich am Eingang zum Gutenbachtal am Rand des Dorfes Ernzen. 

Pfarrer Philipp Meyer von Ernzen ließ in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einer frühen „Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“ die natürlich entstandenen Grotten und Mulden der Sandsteinfelsen durch Bewohner des Dorfes zum Felsenweiher umgestalten. Ziel des Pastors war es, dort einen Karpfenteich anzulegen. Das Werk gelang, aber der wirtschaftliche Erfolg des Fischteichs trat nicht ein. Der Felsenweiher wurde jedoch unerwartet schnell zum beliebten Ausflugsziel und ist es bis heute geblieben. Sitzmöglichkeiten laden zur Rast ein; die romantische Kulisse des Felsenweihers wird für Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt.

Die "Lauschkurbel": Oberhalb des Weihers auf einer kleinen Plattform kann man eine ungewöhnliche "Lauschstation" ausprobieren: Wer an der Kurbel dreht, die in den Holzstamm eingelassen ist, erfährt Interessantes und Spannendes über die Geschichte und die Besonderheiten des Felsenweihers.

Der Felsenweiher ist ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern; Kinder sollten jedoch nicht ohne Aufsicht hier unterwegs sein.

Wandertipp: Unterhalb des Felsenweihers befindet sich der Startpunkt des Premiumwanderwegs "Felsenweg 6 - Teufelsschlucht" des NaturWanderPark Delux.

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Liborius Kapelle

Die Liborius Kapelle, © D. Ketz, naturwanderpark.eu


Hoch über dem Sauertal steht die Kapelle zu Ehren des Heiligen Liborius, des Bischofs von LeMans, zu der von Echternacherbrück aus ein steiler, vielstufiger Weg hinaufführt. Eine Kapelle an diesem Platz ist erstmals im Jahre 1680 in Schriftzeugnissen erwähnt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde an gleicher Stelle eine neue Kapelle erbaut und Ende des 2. Weltkrieges zerstört. 1951 wurde die dritte, heute noch stehende Kapelle errichtet.

Eine grandiose Aussicht
Von der Plattform vor der Kapelle hat man einen herrlichen Blick auf Echternach, die älteste Stadt des Großherzogtums Luxemburg, mit der berühmten Willibrord-Basilika und der ehemaligen Abtei. Nur wenige Schritte von der Kapelle entfernt führen steinerne Stufen hinunter in eine in den Fels gehauene Klause, die seit jeher zur Kapelle gehörte. Seit Ende des 16. Jahrhunderts bewohnten Einsiedlermönche des Klosters Echternach diesen Ort.

Hinweis: Ein bequemer Zugang zur Liboriuskapelle besteht vom Ernzer Hof in Ernzen aus. Vom Parkplatz sind es nur wenige hundert Meter bis zur Kapelle am Plateaurand. Inzwischen ist der Bereich um die Liboriuskapelle in einem deutsch-luxemburgischen Projekt zu einem barrierefreien Aussichtspunkt ausgebaut worden.

Ein Besuch der Liborius Kapelle ergibt sich unter anderem bei einer Wanderung auf der Premium-Route Felsenweg 6 des NaturWanderPark Delux.

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Museumscafé Remise Schloss Weilerbach

Schloss Weilerbach., © Felsenland Südeifel Tourismus GmbH / AC Krebs

Inmitten der aufwändig restaurierten Schlossanlage Weilerbach, finden Sie die Remise. Im Museumscafé genießen Sie Leckereien umgeben von hochwertigen Öfen, welche früher in Weilerbach hergestellt wurden.

Auf der Sonnenterrasse haben Sie direkten Blick auf das herrschaftliche Schloss Weilerbach. Hier lässt es sich aushalten.

Der anschließende Spaziergang im Schlossgarten rundet Ihren Aufenthalt ab.

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Infos zu dieser Route

Start: Wanderparkplatz Felsenweiher, 54668 Ernzen

Ziel: Wanderparkplatz Felsenweiher, 54668 Ernzen

Streckenlänge: 17,4 km

Dauer: 04:30 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 440 m

Abstieg: 440 m

Merkmale:

  • Rundtour
  • familienfreundlich

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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