Mandrack Passage am Felsenweg 3 im NaturWanderPark delux, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 24,7 km
  • Dauer: 06:30 h
  • Schwierigkeit: schwer

Felsenweg 3 - Ferschweiler - Berdorf

Weilerbach

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Spektakuläre Felsformationen weisen den Weg

Die Wanderrouten im NaturWanderpark delux sind spektakulär: Über Jahrmillionen hat sich die Landschaft in der Eifel gebildet, riesige Felsen erzählen, wie dramatisch die Erdgeschichte sein kann. Wahrlich grenzüberschreitend ist der Wanderweg Felsenweg 3: Das Ferschweiler Plateau auf der deutschen Seite, das luxemburgische Berdorfer Plateau und das tief eingeschnittene Sauertal sind die Protagonisten auf dieser Wandertour. 
Naturbelassene Erd- und Graswege führen durch mystische Wälder und an grandiosen Felsformationen vorbei. Die Felsbastionen des Kalekapp und die Kletterfelsen der Wanterbach versprechen Abenteuer pur. Spalten, Höhlen und Felsrutschungen präsentieren sich auf dem Martbusch-Plateau und die Passage „Mandrack“ ist im Schulterbereich nur etwa 40 cm breit, also am besten seitlich den Weg gehen. Eng zusammenrücken heißt es hier. Ganz andere Aussichten beim Schloss Weilerbach und seiner malerischen, weitläufigen Parkanlage - der letzte Abt von Echternach ließ das elegante spätbarocke Schloss errichten. 

Tipp: Das Museumscafé Schloss Weilerbach lädt zu einer Pause bei Kaffee und Kuchen ein. Im Waldhotel Sonnenberg oder auf der Burg Bollendorf können sich die Wanderer kulinarisch nach ihrer Wandertour belohnen.

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Markierung der Tour:

  • NaturWanderPark delux Wegmarkierung
gpx: Naturwanderpark delux-Felsenweg 3

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Highlights auf der Strecke

Ferschweiler Plateau

Ferschweiler Plateau, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

200 Meter über den Tälern von Sauer und Prüm erhebt sich das Ferschweiler Plateau. Es ist eine von mehreren bewaldeten Hochflächen im deutsch-luxemburgischen Grenzgebiet, die von graugelbem Sandstein geprägt sind, und ist benannt nach einem der beiden Dörfer, die hier oben liegen. Landschaftliche Schönheit und geschichtliche Bedeutung - diese beiden haben das etwa 8 mal 4 Kilometer große Ferschweiler Plateau bekannt gemacht.

Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Hochebene und die Abhänge des Plateaus. Sie erschließen Kulturdenkmäler aus allen Epochen der Geschichte und führen zu Naturschönheiten von unvergesslicher Eigenart. Wer einmal auf einem der vielen Pfade entlang der Plateaukanten gewandert ist, vorbei an bizarren Felstürmen, durch Schluchten und Klüfte, dem prägen sich beeindruckende Bilder ein.

Die abenteuerliche Felsenlandschaft hat eine faszinierende Entstehungsgeschichte: Wer sie durchwandert, bewegt sich gewissermaßen auf einem 190 Millionen Jahre alten Meeresboden. Aus den Sandkörnern ist inzwischen ein bis zu 70 Meter mächtiger Gesteinsblock geworden. Die Felswände sind mit bizarren Verwitterungsformen - Löchern und Höhlungen, Stegen und Rillen – bedeckt. Zum heutigen Aussehen dieser Landschaft trugen die Ereignisse vor etwa 12.000 Jahren, gegen Ende der letzten Eiszeit, entscheidend bei. Im eiszeitlichen Klima kam es zu Frostsprengungen und damit zu gewaltigen Felsstürzen und –rutschungen. Große und kleine Sandsteinblöcke rissen von den Plateaurändern ab und rutschten die Hänge hinunter. Die wohl bekanntesten Naturdenkmäler des Ferschweiler Plateaus, die Teufelsschlucht und die Irreler Wasserfälle, sind durch solche eiszeitlichen Felsrutschungen und -stürze entstanden.

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Schloss und Eisenhütte Weilerbach

Schloss Weilerbach, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

1780 ließ Emmanuel Limpach, der letzte Abt von Echternach, das elegante spätbarocke Schloss nahe Bollendorf errichten. Über den Hausherrn gibt das in Stein gemeißelte Doppelwappen im Mittelgiebel der Schlossfassade Auskunft, und die Trübsinn abwehrenden Fratzen über den Fenstern weisen den Bau als Sommersitz, als Lustschloss aus.

Ein Weg führt zur erhöht gelegenen Gartenanlage mit Pavillon, Terrassen und einem Brunnenhaus. Doch sind noch zahlreiche weitere Gebäude in der Umgebung des Schlosses zu sehen, die meisten davon heute Ruinen. Sie bezeugen, dass Abt Limpach nicht nur lebensfroh, sondern vor allem ein Geschäftsmann war: Sein Schloss diente zugleich als Verwaltungssitz der zuvor neu errichteten, großen Eisenhütte am Weilerbach. Wie kam es dazu?

Bevor er 1775 zum Abt gewählt wurde, hatte sich der technisch interessierte Mönch Limpach um den Betrieb einer kleinen, aber wenig erfolgreichen Eisenhütte an der Sauer oberhalb Bollendorfs, die heutige Altschmiede, gekümmert. Zwischen 1777 und 1779 ließ er dann am Weilerbach eine neue, größere Eisenhütte errichten und ein Jahr später das Schloss, erbaut nach den Plänen des Tiroler Baumeisters Paul Mungenast.

Die teilweise wieder aufgebauten Überreste von Schneidwerk, Schmelze, Formerei und Schlackenpochwerk aus dem 18. Jahrhundert sind heute noch zu sehen und können bei Führungen besichtigt werden. Der Weiher zwischen Schloß und Hütte diente ursprünglich zur Energieversorgung. Aus der Gründungszeit der Eisenhütte stammen auch das Pförtnerhaus gegenüber dem Schloss sowie die ehemalige Remise, heute ein Museumscafé. Das frühere Haus des Hüttenmeisters steht nahe der Straße nach Bollendorf.

Abt Limpach widmete sich so intensiv dem Ausbau der Eisenhütte, dass sich die Mönche seiner Abtei beim Trierer Kurfürsten über ihn beschwerten; er musste sich später aus dem Geschäftsleben zurückziehen. Schloss und Hütte wurden nach dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen 1794 verstaatlicht und wenige Jahre später an private Eigentümer verkauft. Sie führten den Betrieb mit Erfolg weiter. Auch im 19. Jahrhundert wurden Roheisen und Gußeisen hergestellt, so z.B. Takenplatten und Öfen aus Gußeisen, später landwirtschaftliche Geräte. Vielen Familien der benachbarten Dörfer bot der Hüttenbetrieb einen Arbeitsplatz.

Der allmähliche Niedergang der Weilerbacher Hütte begann nach dem ersten Weltkrieg, und 1958 wurde der Betrieb endgültig eingestellt. Nachdem das Schloss während der Ardennenoffensive 1944/45 stark beschädigt worden war, blieb es in der Folgezeit dem Verfall preisgegeben. Doch sein Schicksal wandte sich: Zwischen 1987 und 1992 wurde Schloss Weilerbach vollständig restauriert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.

In der ehemaligen Remise wurde ein Museumscafé eingerichtet (geöffnet Ostern bis Mitte Oktober).

Die Wanderwege Felsenweg 2  und Felsenweg 3 im NaturWanderPark delux führen am Schloss Weilerbach vorbei.

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Burg Bollendorf

Burg Bollendorf - Sauer, © Felsenland Südeifel Tourismus GmbH / Anna Carina Krebs

Auf einem Felsen oberhalb der Sauer empfängt die Burg Bollendorf alle, die aus Richtung Echternacherbrück in den Ort kommen. Die Burg war Sitz der von der Abtei Echternach verwalteten Propstei und wurde später auch zum Sommersitz ihrer Äbte. 

Der Ursprung der Burg liegt im Mittelalter: Zur Flussseite hin blickt ein runder Turm mit Schießscharten. Ihr heutiges Aussehen aber erhielt Burg Bollendorf vor allem im Barock. Abt Gregorius Schouppe, dessen Wappen und eine Inschrift mit der Jahreszahl 1739 über dem Portal des Hauptgebäudes zu sehen sind, ließ im 18. Jahrhundert das Gebäude verändern und um den Mittelbau und den Südtrakt erweitern. Im Halbkreis um den Hof sind die ehemaligen Wohnräume der Dienerschaft und die Wirtschaftsgebäude angeordnet. Zur Burganlage gehörten auch die Mühle unterhalb der Burg und ein Garten mit Pavillon.

In den 70er Jahren übernahm die Familie Freundt die Anlage, restaurierte sie Stück für Stück und baute sie zum Hotel-Restaurant aus. Hier kann man Gast sein in historischem Ambiente und z. B. in einem Zimmer mit Renaissance-Kamin aus dem 17. Jahrhundert übernachten oder stilvoll speisen im neuen Restaurant "Ehemaliger Pferdehof".

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Museumscafé Remise Schloss Weilerbach

Schloss Weilerbach., © Felsenland Südeifel Tourismus GmbH / AC Krebs

Inmitten der aufwändig restaurierten Schlossanlage Weilerbach, finden Sie die Remise. Im Museumscafé genießen Sie Leckereien umgeben von hochwertigen Öfen, welche früher in Weilerbach hergestellt wurden.

Auf der Sonnenterrasse haben Sie direkten Blick auf das herrschaftliche Schloss Weilerbach. Hier lässt es sich aushalten.

Der anschließende Spaziergang im Schlossgarten rundet Ihren Aufenthalt ab.

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Restaurant Waldhotel Sonnenberg

Waldhotel Gesamtansicht

Küchenchef Hermann Nübel stellt kreative Speisen her - auch, aber nicht nur, aus der Eifeler Küche. 

Für jede Gelegenheit und jede Jahreszeit gibt es besondere Angebote. Auch spezielle Diätkost ist für den Koch kein Problem.

Tipp: Probieren Sie unbedingt die Original Eifeler Apfelschnaps-Mandel-Rosinentorte nach einem alten Familienrezept aus der hauseigenen Konditorei.






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Restaurant Burg Bollendorf

Burg Bollendorf, © Felsenland Südeifel Tourismus GmbH, Anna Carina Krebs

Das Restaurant der Burg Bollendorf legt großen Wert auf Qualität und Frische - sei es bei leichten, vegetarischen Gerichten oder auch bei deftigem Essen.

Der kreative Chefkoch macht aus den Speisen der deutschen und mediterran inspirierten Küche etwas ganz Besonderes.

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Hotel Hauer

Aussen03

Das Hotel Hauer liegt in der Ortsmitte direkt am Grenzfluß Sauer, ideal für Radtouren und Wanderungen.
Auf Wunsch vermittelt das Haus Ihnen einen Wanderführer.

Der gemütliche Gastraum, die Terrasse und das Restaurant laden zum Verweilen ein.
Für kleinere Gruppen steht ein separater Raum zur Verfügung. Wir sind motorradfreundlicher Gastgeber ADAC.

Genießen - Wohlfühlen - Lust auf Natur??
Dann sind Sie im Hotel Hauer genau richtig.

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Hotel Ritschlay

Außenansicht Hotel Ritschlay

In der Wanderregion Südeifel liegt Bollendorf im Zentrum des Deutsch- Luxemburgischen Naturparks und der kleinen Luxemburger Schweiz. (Müllerthal)
Das Hotel liegt oberhalb des Ortes Bollendorf und bietet einen herrlichen Ausblick in das Tal der Sauer. Das familiengeführte Hotel mit modernem 3 Sterne Komfort bietet Ihnen ein zeitgemäßes Ambiente.

Das Herz des Hauses ist die Küche. Regionale Gerichte, klassisch und frisch zubereitet, überraschen Auge und Gaumen. Mit hiesigen Spezialitäten wie dem Döppekooche, Wild- und Eifelschwein wird der Gast verwöhnt. Auch der Vegetarier kommt bei täglich wechselnden Gerichten voll auf seinen Geschmack. Lassen Sie den Tag bei gutem Essen und Trinken zum Beispiel im rustikalen Weingewölbe ausklingen

Abends plaudern Sie an der Hausbar oder entspannen in der modernen Saunaanlage mit Panorama-Ruheraum und romantischer Außenanlage.
(Reetgedeckte Pavillons)

Detailliert ausgearbeitete Themenwanderungen, wie zum Beispiel "Auf den Spuren der Kelten und Römer" oder der "Panoramapfad"...sowie persönliche Wanderberatung runden den Service ab.

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Waldhotel Sonnenberg

Waldhotel Sonnenberg ruhige Einzellage

Familiengeführtes 3-Sterne-Superior Familienhotel im Herzen des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks (Eifel). Ihr Hotel liegt in absolut ruhiger Südhang-Einzellage mit Rundblick ins Sauertal und die Luxemburger Schweiz, am Augangspunkt schönster Wanderwege (Felsenweg 2) Mit Schwimmbad und Sauna.
Wir bieten auch geführte Wanderungen, Mountainbiking, sind Tagungshotel mit Konferenzraum, Bouleplatz, Tischtennis und Liegewiese ebenfalls vorhanden.

- Panoramahallenbad mit Wasserversorgung aus natürlicher Waldquelle 5 x 10 m | Sauna | Sonnenbank | Massagen | Infrarotwärmekabine | Saunaaußenterrasse
- günstiges Wellnessarrangement oder 5 Tage Wandern inkl. HP ab nur € 655,– für 2 Personen
oder Wellnessarrangement 2 Tage ab € 520,– für 2 Personen
- Beste Eifeler Küche aus eigener Herstellung, z.B. original Eifeler Apfelschnaps-Mandel-Rosinen-Torte, Apfelsaft aus eigenen Äpfeln, Wild aus der Eifel
- Restaurant Bellevue mit internationaler und regionaler Küche, erlesene Weine
- Große Freiterrasse | Rosenterrasse | Liegewiese | Bouleplatz, Kinderspielplatz | Reitstunden für Kinder auf Anfrage (Pony und Haflinger) | Trampolin, Naturparkzentrum Ernzen mit Dinosaurierpark in der Nähe

Mit dem Lift erreichen Sie die komfortablen Gästezimmer, ausgestattet mit Dusche/WC, Balkon, Selbstwähltelefon und TV-Anschluß. Ihr Tag beginnt mit einem reichhaltigen "Muntermacher" Frühstücksbuffet. Übrigens: Sie können auch gerne Ihren Hund mitbringen!

Wir bieten insgesamt 27 Zimmer: Kategorie 1 : 4 Zimmer, Kategorie 2 :6 Zimmer, Kategorie 3 :9 Zimmer, Kategorie 4 :2 Zimmer, Kategorie 5 :5 Zimmer, Kategorie 6 :1 Zimmer

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Infos zu dieser Route

Start: Wanderparkplatz Weilerbach

Ziel: Wanderparkplatz Weilerbach

Streckenlänge: 24,7 km

Dauer: 06:30 h

Schwierigkeitsgrad: schwer

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 530 m

Abstieg: 529 m

Merkmale:

  • Rundtour

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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