Blick auf die Buntsandsteinwand Roter Puhl, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz
  • Strecke: 16,5 km
  • Dauer: 03:30 h
  • Schwierigkeit: mittel

Schluchtenpfad

Sinspelt

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Drei tief eingeschnittene Buntsandsteinschluchten drücken dieser Wandertour im NaturWanderPark delux ihren Stempel auf. Niemand vermutet, dass sich in den waldreichen Hängen des Ringsbachtales diese Naturschauspiele verbergen. Die Wanderung oberhalb der südlichen, größten Schlucht öffnet einen faszinierenden Blick auf die Wände und Kaskaden aus Buntsandstein. Wanderer können hier zweifellos den landschaftlichen Übergang vom Bitburger Gutland ins Islek erkennen. Die Route spart dabei nicht mit schönen Fernsichten in das weitausladende Enztal. Das Naturschutzgebiet „Tongruben“ zeugt von ehemaligem Tonabbau. Heute bietet die Grube Lebensraum für gefährdete Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten. Gleichzeitig ist sie ein geeigneter Standort zur regenerativen Energiegewinnung. Ein Solarpark zur umweltfreundlichen Stromerzeugung wurde von der Gemeinde Utscheid dort errichtet. Besonders imposant präsentiert sich die Naturlandschaft am „Roten Puhl“, dem Buntsandstein-Prallhang an der Enz am Start- und Endpunkt der Route.

 

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Markierung der Tour:

  • NaturWanderPark delux Wegmarkierung
gpx: Schluchtenpfad-Naturwanderpark delux

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Highlights auf der Strecke

Roter Puhl

Roter Puhl, © Eifel Tourisus GmbH, D. Ketz

Am „Roten Puhl“ hat die Enz den mit Buchen bestandenen Hang in einer stattlichen Höhe angeschnitten. Hier steht in leuchtend orange-roten Farben das Gestein des mittleren Buntsandsteins aus dem Erdzeitalter der Trias an. Diese Ablagerungen in Fluss- und Deltabereichen sind ca. 220 Mio. Jahre alt.

Die im Fels sichtbare Schrägschichtung des Sandsteins in Wechsellagerung mit horizontalen Schichten und Kiesbändern zeugen von den unterschiedlichen Strömungsbedingungen der urzeitlichen Gewässer. Die Bogenform ist das Ergebnis jahrtausendalter Wassereinwirkungen der mäandrierenden Enz.

Die Oberfläche der Felswand unterliegt noch immer ständigen Verwitterungseinflüssen, stellenweise ist das Gestein etwas poröser. Einen interessanten Einblick erhält man im oberen Bereich in den Bodenaufbau. Die aufliegenden Erden erreichen hier nur eine Mächtigkeit von unter einem Meter. Natürliche Spalten bieten dort dem hier heimischen Eisvogel Nist- und Brutplätze.

Den Roten Puhl kann man z. B. bei einer Wanderung auf dem Schluchtenpfad des NaturWanderPark delux oder auf dem Rundwanderweg Nr. 48 des Naturpark Südeifel besuchen.

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Infos zu dieser Route

Start: Wanderparkplatz Roter Puhl, 54675 Sinspelt

Ziel: Wanderparkplatz Roter Puhl, 54675 Sinspelt

Streckenlänge: 16,5 km

Dauer: 03:30 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 318 m

Abstieg: 318 m

Merkmale:

  • Rundtour
  • familienfreundlich

Eifel Tourismus GmbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm
Telefon: +49 6551 96560

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